Die Vorstellung eines Asperger Autisten im Sinne von:

„Wenn ICH da leben will, wo JEDER lebt, dann muss ich anfangen ICH zu sein und darf nicht so tun als wäre ICH genauso wie JEDER. (Von @autlaender)“

…“Und das Leben verstehen lernen als Analogie des verzweifelnden Versuchs ein Puzzle zu setzten!“

… WIE TREFFEND!

yowriterblog

Ich saß beim Psychologen. Davor hatte eine Psychiaterin mein unbewegtes Gesicht mit einer depressiv reduzierten Psychomotorik erklärt und mir bescheinigt, mir ginge es wirklich schlecht. Schlecht war nicht korrekt, ich wußte selbst noch lange nicht, was ist. Das kam erst, Moment, 20 Jahre später. Der Psychologe wußte es auch nicht, aber er bemühte sich, unterstützte mich im Umgang mit WG-Mitbewohnern, lobte neue Ideen, und ich glaube, er mochte mich auch halbwegs. Gerade freute er sich, weil ich mir vornahm, öfter schöne Musik zu hören. Aufmunterndes Funkeln in seinen Augen: „Mit Freunden?“. „Nein…“ sagte ich kleinlaut und verwirrt.  „NEIN EBEN NICHT“ dachte ich, sonst wär`s ja wieder stressig! Ein anderer wollte mich dahin lenken, daß Intelligenz „den Blick auf das wahre Leben verstellt“. „Hm“ meinte ich und wechselte das Thema. „A…LOCH“ dachte ich, Intelligenz ist fast meine einzige Waffe auf Erden!

Aspies kennen diese Vorschläge: wohlmeinend, aufmunternd, genervt, vorwurfsvoll, bis zynisch, die ganze…

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