„Also mir bleibt vor erstaunen und ergriffenheit die Spucke weg!!!“

Dr. Piero Rossi und Dr. Martin Winkler im „Doppelpack“ sprengen wieder einmal jede meiner Erwartungen.

Ganz besonders mal wieder dieser Artikel von Dr. P. Rossi spricht mir tiefer aus Seele, Lebenserfahrung, Leid und Gewissen als es mein Maß an Selbsterkenntnis alleine könnte.

Dabei ist es Dr. Piero Rossi gelungen besonders „Gesellschaftliche Anforderung vers. Gesellschaftspathologie“ in Bezug auf das Er-Leben und Leiden des AD(H)S Betroffenen zu konkretisieren.

Danke,

Carl Joachim Kugler

ADHS-Spektrum

Ich antworte auf den Beitrag von Martin Winkler vom 23.01.2015: ADHS Kompetenzen von Jugendlichen und jungen Erwachsenen.

Es geht in Martins Blogbeitrag um eine Aufzählung von relevanten, anzustrebenden Alltagskompetenzen für erwachsene ADHS-Betroffene (gestützt auf Ausführungen der renommierten amerikanischen ADHS-Spezialistin Patricia O. Quinn).

Wer frühere Blog-Beiträge von mir kennt (z.B. hier, aber auch hier, hier oder hier), kann sich möglicherweise vorstellen, dass es mir beim Lesen dieser für ADHS-Betroffene erstrebenswerten Kompetenzen nicht wirklich wohl war.

Vorweg will ich klarstellen, dass auch ich die Workshops von Tokol e.V. sehr begrüsse. Es geht in diesen Kursen um Kochen lernen und andere sehr praktische Alltagskompetenzen, welche gemeinsam eingeübt werden. Auch kann ich zahlreiche der von Martin aufgezählten, anzustrebenden Kompetenzen vollumfänglich gutheissen!

Meine Kritik gilt vielmehr dem Menschenbild, welches den meisten therapeutischen ADHS-Selbstmanagement-Ansätzen (und auch den meisten ADHS-Coaching-Konzepten) zugrunde liegt. Und ich will zeigen, wieso dieses Modell nicht funktioniert. Ich stütze mich dabei in erster Linie auf eigene…

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